Schon in einem Monat sind Wahlen. Und es werden Richtungswahlen. Es werden Richtungswahlen insbesondere um den dritten Stadtratssitz, wo wir mit Patrik Degiacomi den einzigen Kanditaten stellen, der sich konsequent für bezahlbaren Wohnraum einsetzt. Aber auch den einzigen Kandidaten, der den Wert der guten Churer Schulen hochhält. Der sagt wie es ist: Chur hat kein Finanzproblem. Es ist Zeit für Investitionen in die Infrastruktur.

Fast die Hälfte der Churerinnen und Churer hat es im Februar an der Urne zum Ausdruck gebracht: Sie ist unzufrieden mit den hohen Mieten in der Stadt, sie will dringend mehr bezahlbaren Wohnraum. Für die Stadtplanung von Chur muss dieses Votum zum Umdenken führen. Es wäre verheerend wenn die Hälfte der Stadtbevölkerung in diesem zentralen Punkt im Stadtrat keine Stimme hätte. Und es ist wichtig, dass wir diesen Teil der Bevölkerung – Mieterinnen und Mieter, Mittelständler, oder auch Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind – im Gemeinderat noch zahlreicher vertreten können.

Wir stehen vor einer Richtungswahl, auch weil es darum geht, Churs Finanzlage richtig einzuschätzen. Jahrelang wurde uns Angst gemacht. Düsterste Modelle zur Finanzentwicklung wurden erstellt und deshalb Abbaupolitik betrieben. Nun ist klar: den Churer Finanzen geht es gut, die Schwarzmalerei muss ein Ende haben. Die Stadt hat den Abbau jedoch durch an Attraktivität eingebüsst. Die Frage ist nun, wer das erkennt!
Es ist mir wirklich unerklärlich wie unsere bürgerliche Konkurrenz anhand dieser Ausgangslage zum Schluss kommt, dass man in der Bildung sparen müsse, etwa bei der Schulsozialarbeit. Wir müssen doch bei Millionenüberschüssen nicht über grössere Schulklassen diskutieren! Wir von der SP sind der Meinung: Chur, braucht beste Schulen, wenn wir der Stadt eine prosperierende Zukunft zugestehen. Beste Schulen. Nichts weniger.

Chur braucht Investitionen! Es ist einfach gschämig, in welchem Zustand unsere Sportanlagen sind. Welche Infrastruktur wir unseren Juniorinnen und Junioren zumuten. Da haben die Vereine besseres verdient. Wir müssen aufhören rappenspalterisch unsere Zukunft zu verpassen. Wir wollen auch in Zukunft gut leben in Chur.

Redebeitrag an der Wahlkampfpressekonferenz der SP Chur

Lukas Horrer

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