Unternehmen, die mit der Marke Schweiz werben, haben nur noch wenige Monate Zeit, sich auf das sogenannte Swissness-Gesetz einzustellen. Dieses tritt Anfang 2017 in Kraft. Für viele Exporteure ist die Werbung mit dem Schweizer Kreuz zentral. Im Rahmen meines Studiums an der HTW Chur habe ich mich zusammen mit MitstudentInnen im Rahmen eines Praxisprojekts mit dem Thema „Swissnesess-Gesetzgebung“ beschäftigt.

Abstract
Anfang 2017 treten in der Schweiz ein revidiertes Wappenschutzgesetz und ein angepasstes Markenschutzgesetz in Kraft. Diese Gesetze regeln die Verwendung des Schweizer Wappens und definieren Kriterien, die erfüllt werden müssen, um mit der Herkunftsbezeichnung Schweiz werben zu dürfen. Eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur hat untersucht, welche Bedeutung die Herkunftsbezeichnung für international tätige Schweizer Unternehmen hat, wie gut diese den Anforderungen der neuen Gesetzgebung entsprechen und welche Unterstützung sie bei deren Umsetzung benötigen. Dabei zeigt sich: Während Industrie- und Dienstleistungsunternehmen relativ gut aufgestellt sind, herrscht bei vielen Lebensmittelherstellern noch Unklarheit, ob sie weiterhin mit der Marke Schweiz werben dürfen. Erstaunlich wenig betroffen vom Swissness-Gesetz scheinen innovative und technologiegetriebene Firmen, da die Herkunftsangabe für sie eine untergeordnete Rolle spielt.

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Lukas Horrer

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