Graubünden hat sich verändert. Praktisch alle stattlichen Ebenen wurden reformiert. Eine grosse Ausnahme gibt es: Der Grosse Rat. Obschon der Grosser Rat Reformen anderer Institutionen verabschiedete, war er in der Vergangenheit nicht bereit, Reformen bei sich selbst vorzunehmen. In verschiedenen anderen Kantonen wurden die Parlamente schon vor Jahren verkleinert (z.B. Bern, Aargau, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Basel-Stadt, Glarus, Fribourg, Luzern, Waadt). Der Bündner Grosse Rat besteht aber weiterhin aus 120 Mitgliedern, wobei nur 88 PolitikerInnen in ständigen Kommissionen arbeiten – ein Zweiklassenparlament. Zwecks einer höheren Effizienz ist eine Verkleinerung dringend nötig. Mit der Verkleinerung des Grossen Rates würde dem Volk ein professionelles, leistungsfähiges und bürgernahes Parlament zur Verfügung stehen. Fortschritt und Modernisierung dürfen nicht bei den Politikern selbst haltmachen.

Artikel in der Suedostschweiz
Website des Initiativkomitees

Lukas Horrer

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