Peter Peyer gewinnt die Vorwahlen. Alle Details zu den Wahlresultaten und die weiteren Reden, gibt es unter www.vorwahlen.ch. Meine Rede als Leiter der Vorwahlen, die ich am Wahlsonntag gehalten habe zum Nachlesen:

Um der Form Genüge zu tun, werde ich als Wahlkampfleiter das Wahlresultat noch offiziell verlesen: Bei 1’475 eingegangenen Stimmen und einem absoluten Mehr von 728 Stimmen ist mit 868 Stimmen oder 59.7 Prozent Peter Peyer zum Regierungsratskandidaten der SP Graubünden gewählt wurde. Lieber Peter, ganz herzliche Gratulation! Die ersten Vorwahlen der Schweiz sind  Geschichte. Wir – die SP Graubünden – sind die erste Partei, die den Mut hatte, mehr Demokratie zu leben und die Wählerinnen und Wähler bereits bei der Nomination eines Kandidaten mitentscheiden zu lassen. Die Botschaft an die Wählerinnen und Wähler: Sozialdemokratische Politik ist spannend, lesbar, offen und vor allem: Ihr könnt mitbestimmen. Alle über 16 Jahre, die in Graubünden leben, konnten mitentscheiden. Unabhängig von der Farbe des Passes.

Nun: Wer eine Premiere wagt, der ist immer etwas nervös. Der Ausgang offen, Erfahrungswerte gibt es keine. Darum freut es mich umso mehr, dass die Vorwahlen ein voller Erfolg waren:

  • Zwei Kandidaten, um deren Engagement uns andere Parteien beneiden.
  • 17 Veranstaltungen in allen Regionen Graubündens.
  • Hunderte von direkten Gesprächen mit WählerInnen.
  • Und vor allem: Die Beteiligung an den Vorwahlen liegt über den Erwartungen. Das Ziel von 1’200 wurde
    deutlich übertroffen. Mit 1’475 Wählerinnen haben sich mehr als doppelt so viele Personen an der
    Vorwahl beteiligt, wie die SP Graubünden Mitglieder hat. An sie alle: Danke! Zusammen haben wir
    Bündner Politik spannender und demokratischer gemacht.

Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: Am 10. Juni 2018 wird gewählt. Bereits jetzt eine Bitte: Als Wahlkampfleiter zähle ich auf euch. Ich zähle auf eure Unterstützung. Diesen Sitz gewinnen wir nicht im Parteisekretariat. Diesen Sitz gewinnt auch nicht das Präsidium. Auch nicht der Kandidat alleine, egal wie engagiert er ist. Nur wenn wir gemeinsam anpacken, holen wir diesen Sitz! Wir alle müssen das zu unserer Aufgabe machen!

Nach diesem Sonntag fängt die Arbeit an. Ihr hört von uns, denn wir brauchen euch: Am Telefon, um direkt mit den WählerInnen zu sprechen, auf der Strasse beim Flyerverteilen, beim Leserbriefschreiben usw.

Bevor ich schliesse, das wichtigste: Lieber Andreas, du konntest die Vorwahlen nicht gewinnen. Und ich habe volles Verständnis, dass dich das nicht eben glücklich macht, dass dich das auch wurmt. Aber: Dein Mut, bei diesem demokratischen Wettbewerb anzutreten, deine Art und Weise, wie du dich der Ausmarchung gestellt hast – das ist vorbildlich. Das alles war nur möglich, weil du bist wie du eben bist. Engagiert, kompetent und überzeugt von deinem Einsatz für die richtige Sache – für die Sozialdemokratie und für die Menschen in diesem Kanton.

Lukas Horrer

read more

LEAVE A REPLY